Stephan Mayerbacher…
Donnerstag, 24.05.2007 , 00.07dürfte dem aufmerksamen Leser schon deshalb wohlbekannt sein, da er geschäftsführender Gesellschafter der Callactive GmbH ist und von ihm schon in früheren Beiträgen die Rede war. Man muß sich also zwischenzeitlich nicht mehr fragen, wer er ist, sondern nur noch, worunter er leidet. Da ich zwischenzeitlich vermute, daß er nach dem Curd-Jürgens-Motto “Egal was die Presse über mich schreibt, Hauptsache sie schreiben meinen Namen richtig!” lebt, dürfte ihm ziemlich egal sein, wenn man sich hierüber so seine Gedanken macht.
Anlaß hierzu gibt es dieser Tage mehrfach: Zum einen hat Herr Mayerbacher - unter offenkundigem Verstoß gegen datenschutzrechtliche Vorgaben - sowohl in diesem Blog wie auch im Call-in-TV-Forum den Namen eines Beschwerdeführers, der ihm zum alleinigen Zwecke der Äußerung zu dem kritisierten Sachverhalt von der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien übermittelt worden war, öffentlich gemacht. Das ist nicht nur “Pfui!”, sondern auch eine Angelegenheit für den Datenschutzbeauftragten der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien. Unter Umständen könnte man sogar zu der Auffassung gelangen, daß dies ein Fall für die Staatsanwaltschaft wäre, wenn diese die Veröffentlichung des Namens eines Beschwerdeführers im Internet als abstrakte Drohung an andere potentielle Beschwerdeführer ansehen würde, damit diese keine Beschwerden gegen die Callactive GmbH absetzen. Dann wäre dieses Verhalten Herrn Mayerbachers als versuchte Nötigung zu werten, und das wäre mehr als nur “pfui!”.
Aber das ist ja nicht das einzige: Ebenso erreicht dieser Tage den Betreiber des Call-in-TV-Forums, Marc Döhler, eine Abmahnung der Callactive GmbH: er soll mal wieder etwas unterlassen. Doch diesmal geht es nicht um schnöde “Animösen”, die juristischen Trompetenstöße zielen in eine andere Richtung. Die Callactive GmbH möchte Herrn Döhler gerne untersagen, im Zusammenhang mit von ihr produzierten Sendungen von “verwirrten Anrufern” zu sprechen. Und das, obwohl bei der von Callactive produzierten Sendung “Money €xpress” öfter einmal Anrufer ins Studio durchgestellt werden, die so absurde Lösungen nennen, daß man sie objektiv für verwirrt halten muß. Wie soll man sie also nennen? “Geistige Vollpfosten”, “Call-in-Nomaden”, “Schrumpfköpfe”? - Marc Döhler wäre über neue Wortschöpfungen sicher sehr erfreut…
Man fragt sich da schon, ob Herr Mayerbacher nun zum endgültigen “Halali!” gegen das Call-in-TV-Forum blasen will, um sodann unter der Domain beispielsweise Programmhinweise auf die von ihm produzierten Fernsehformate zu veröffentlichen. Obwohl, ich sehe es ein, daß Callactive aus seiner Fürsorgepflicht für die Zuschauer heraus diese vor übler Nachrede schützen will. Wenn zum Beispiel zum fünfzigsten* Mal ein “Gitterrätsel” mit den Buchstaben U-T-G-R-T-M-A-T-E gespielt wird und zum vierzigsten* Mal ein Anrufer in das Studio gestellt wird, der statt des gesuchten Muttertags die “Gurtmatte” nennt, dann ist der nun wirklich nicht verwirrt (* alle Zahlen selbstverständlich nur geschätzt ausgedacht). Der arbeitet entweder bei der SIK-Holzgestaltungs GmbH oder wohnt in der Katzlerstraße in Berlin-Tempelhof. Auf dem dortigen Spielplatz steht (oder liegt?) nämlich eine “senkrechte Gurtmatte mit Aufstiegshilfen”. Dann frage ich mich allerdings, warum diese Antwort immer wieder konsequent als falsch gegeben wird.
Also, ich glaube nach dem Vorstehenden, Stephan Mayerbacher leidet einfach nur unter einem Aufmerksamkeitsdefizit. Ist ja auch irgendwie verständlich, nachdem sich alle, darunter das Medienmagazin dwdl.de und Stefan Niggemeier, in der letzten Zeit nur noch mit 9Live beschäftigen…
Donnerstag, 24.05.2007 um 1:54 pm
Herr Mayerbacher sollte eigentlich froh sein das wir die Anrufer “nur” verwirrt nennen!
Wenn wir das schreiben könnten was wir denken, dann würden die Anrufer von uns noch ganz anders bezeichnet werden.
Aber das können wir leider nicht beweisen und bleibt daher vorerst auch nur ein vermutung.
Und Herrn S.M möchte ich noch ein folgendes Sprichwort mit auf dem Weg geben, was meine Eltern früher immer zu mir sagten.”Kleine Sünden bestraft der liebe Gott sofort, grosse erst viel später.”
Donnerstag, 24.05.2007 um 3:46 pm
Na, mit anderen Worten: Stephan Mayerbacher hat hier durchaus Recht. Seine Anrufer sind nicht verwirrt - also wissen sie scheinbar ganz genau, was sie tun.